Lärm in Wohnungen nimmt zu
Im Jahr 2023 fühlten sich 37% der ÖsterreicherInnen in ihrer Wohnung durch Lärm belästigt, in Ballungszentren mit mehrgeschoßigen Wohnanlage sogar 57,7% (Quelle: Mikrozensus „Umweltbedingungen, Umweltverhalten“ der Statistik Austria 2023). Häufige Ursache: Unzureichende Schalldämmung bei Neubauten, Bestandsaufstockungen und Sanierungen.
1. Problemfeld: Dachgeschoß-Ausbauten
Viele Dachgeschoß-Ausbauten werden heute mit Stahlskelett-Tragwerken und Holzbalken ausgeführt, um die statischen Erfordernisse bei älteren Gebäuden zu erfüllen. Diese Bauweise ist ökonomisch vorteilhaft, jedoch sind hier die bauakustischen Anforderungen oft eine große Herausforderung.
Bei einem DG-Ausbau in Wien wurde der Trittschall-NORM-Wert mit L’nTw ≤ 62 dB weit überschritten.
FRANNER Lärmschutz hat in Kooperation mit seinem Partner ZT Dipl.Ing. Joachim Jira/Bauphysikbüro eine für diesen Deckenaufbau angepasste Sonderkonstruktion ausgearbeitet. Durch diesen Aufbau in den Wohnungen darunter konnte der L’nTw auf 37 dB reduziert werden.
Dazu meint Geschäftsführer Martin Kormout:
„Durch die niedrige Raumhöhe und die derzeit beliebten raumhohen Fenster ist eine nachträgliche Sanierung des Trittschalles innerhalb der gültigen Normen unmöglich, außer die obere Wohnung wird in Schutt und Asche gelegt, wenn Fußböden, Estriche samt Fußbodenheizung komplett entfernt werden müssen.
2. Problemfeld: Holztramdecken im Altbau
Bodenkonstruktionen auf Holzdecken werden im Neu- und Altbauten sehr häufig eingesetzt und sind bauphysikalisch sehr anspruchsvoll. Hier kommt es für die Trittschalldämmung vor allem auf eine geringe dynamische Steifigkeit s‘, eine geringe Aufbauhöhe sowie eine geringe Zusammendrückbarkeit c an.
Dafür hat FRANNER Lärmschutz eine eigene Deckenkonstruktion entwickelt.
Dabei gibt es 2 Ausbaustufen nach deren Durchführung eine messtechnisch nachgewiesene Verbesserung von bis zu 20 dB im relevanten Bereich um 100 Hz möglich ist.
3. Problemfeld: Qualität der Materialien
Viele preisgünstige Materialien sind für einen effektiven Schallschutz in der Praxis nicht geeignet.
Die Notwendigkeit einer nachträglichen Sanierung bei Bestandsaufstockungen, Neubauten und Sanierungen kann mit den bauaufsichtlich zugelassenen Trittschalldämmungen und geprüften Aufbauten von REGUPOL ausgeschlossen werden. Für normal belastete Estriche bis 5 kN/m² ist REGUPOL comfort Range die ideale Trittschalldämmung. In Kombination mit der PU-gebunden Ausgleichsschüttung REGUPOL comfort S1 können Trittschallverbesserungsmaße von ΔLw 28 – 29 dB erreicht werden.
4. Problemlösung: das richtige Dämmmaterial und der fachgerechte Einbau sind entscheidend
Für die richtigen Raumakustikmaßnahmen sollten mehrere Aspekte berücksichtigt werden. Die Wirkung und der Preis sind zwar wichtige Kriterien, jedoch ist auch das Gesamtbild des Raumes entscheidend. Abhängig von der Raumgeometrie ist oft der Einsatz verschiedener Materialien sinnvoll, um die akustischen und die optischen Ziele miteinander in Einklang zu bringen.
Die FRANNER-Produktpalette reicht von Akustikspritzputz, Ringabsorber, Akustikbildern und Deckensegel bis hin zum Verbundplattenresonator für die Absorption der tiefen Frequenzen ohne großen Platzverlust. FRANNER Lärmschutz ist von der Auswahl und Bereitstellung des Materials bis hin zum Einbau ein verlässlicher Partner. Dabei ist auch die langjährige Praxis und Zusammenarbeit mit Bauphysikern ein großer Vorteil.
Wer nachhaltig und gleichzeitig technisch anspruchsvoll bauen will, setzt mit FRANNER Lärmschutz und REGUPOL auf die richtigen Partner.
Professionelle Beratung und Montage
Nicht nur ein erstklassiges Schallschutz- und Akustikmaterial, sondern auch die professionelle Montage spielt eine große Rolle, um ein optimales Resultat zu erzielen.
FRANNER Lärmschutz bietet allen Architekten, Planern und Bauherren seit über 35 Jahren eine professionelle Beratung und technisch ausgereifte Produkte an. Weitere Details zu Lärmschutzprodukten und den vielfältigen Anwendungsbereichen finden Sie unter:
www.franner-laermschutz.at
Denn eines ist sicher: Professioneller Lärmschutz beginnt schon in der Planungsphase.
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BDB NL 25.6.2025
OIB aktuell 15.3.2023